Hochwasserdialog

Ziel des Hochwasserdialogs ist es Vertrauen zu gewinnen und eine Gesprächskultur auf Sachebene zu fördern. Der Bevölkerung soll die Möglichkeit geboten werden, Fragen, Einwände und konstruktive Vorschläge einzubringen und so zum Hochwasserschutz in der eigenen Region beizutragen.

Der Hochwasserdialog lebt von Transparenz und Dialogbereitschaft, weshalb Sie bei den Hochwasserdialog-Veranstaltungen die Möglichkeit haben, Ihre Meinung und Argumente zu äußern.

Positionen der Stakeholder

Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth bietet InteressensvertreterInnen die Möglichkeit, ihre Positionen und Anliegen zum Hochwasserschutzkonzept Donau / Flutpoldern zu präsentieren. Die Statements werden nicht bearbeitet oder verändert und spiegeln die Meinungen der jeweiligen Stakeholder wider. Bitte senden Sie Ihre Statements digital an: hochwasserdialog@wwa-don.bayern.de oder per Post an das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, Förgstraße 23, 86609 Donauwörth.

Für Ihre Fragen und Anregungen zum Hochwasserdialog steht das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth unter hochwasserdialog@wwa-don.bayern.de zur Verfügung.

Auf dieser Webseite werden Sie über kommende Termine informiert – außerdem werden Protokolle und Fotodokumentationen zum Download bereitgestellt.

Bürgerinformationsveranstaltung zum Hochwasserschutz Aktionsprogramm Schwäbische Donau am 19.12.2016 um 19:00 Uhr in der Nordschwabenhalle Höchstädt mit Frau Staatsministerin Ulrike Scharf


Informationsveranstaltung für Mandatsträger am 9.12.2016 im Schloss Höchstädt mit Frau Staatsministerin Ulrike Scharf

Fortführung des Hochwasserdialoges im Jahr 2016

Hochwasserdialog im Jahr 2015

Offene Fragen

Aktuell müssen noch zahlreiche offene Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel:
  1. Welche Auswirkungen hat ein Flutpolder auf das Grundwasser?
  2. Wie wirkt sich ein Flutpolder auf gefährdete Tier- und Pflanzenarten aus?
  3. Welche Nutzungen wären nach dem Bau eines Polders möglich und welche nicht?

Der Umfang der einzelnen Flutpolder sowie deren technische Realisierbarkeit sind noch nicht im Detail geklärt und müssen weiter geprüft werden.

Widerstand in der Bevölkerung

Besonders die Grundwassersituation bereitet den Anrainern Kopfzerbrechen: es besteht die Befürchtung, dass es zu einem Anstieg des Grundwassers in bebauten Flächen und somit nassen Keller kommen könnte.

Doch auch die Landwirtschaft ist mit den geplanten Flutpoldern unzufrieden: So werden Flächenverluste für die notwendigen Deiche sowie Einschränkungen in der Bewirtschaftung und Wertverlust erwartet.

Des Weiteren wird eine Zerstörung des Landschaftsbildes sowie der Verlust von wertvollen Lebensräumen (z.B. Magerwiesen, Amphibienlaichgewässer) befürchtet.

Weiterführende Informationen

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